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Zug verbessert Position als attraktivster Standort

Zug verbessert Position als attraktivster Standort
Die Wirtschaftsregion Zug (im Bild die Stadt Zug mit dem Zugersee im Hintergrund) ist in Sachen Wirtschaftsstandort-Ranking die Nummer eins in der Schweiz.
Bild: Stadt Zug

Der Kanton Zug kann seine Standortqualität im Vergleich zum Vorjahr nochmals leicht erhöhen. Basel-Stadt und Zürich folgen auf den Plätzen zwei und drei des Standortrankings der Credit Suisse. Nidwalden, Schwyz und Schaffhausen legen zu.

Das Kantonsranking der Credit Suisse weist für 2022 weitgehend stabile Verhältnisse auf. Zug, Basel-Stadt, Zürich und Genf belegen wie seit 2020 weiterhin die ersten Plätze. Auf den Plätzen fünf und sechs folgen Nidwalden und Schwyz, die den Kanton Luzern um zwei Plätze auf Platz sieben verdrängen.

Schaffhausen steigt auf Kosten des Thurgaus von Platz zehn auf Platz neun auf und liegt mit 0,35 Punkten noch knapp über dem Schweizer Mittel. Solothurn springt von Platz 14 auf Platz zwölf, während Glarus auf Kosten Neuenburgs von Platz 22 auf Platz 21 wechselt.

Zug kann seine Standortqualität im Vergleich zum Vorjahr nochmals auf 2,33 Punkte verbessern. Auch Kantone wie Uri, Glarus und Graubünden, die zu den Kantonen mit schwächerer Standortqualität gehören, können ihre Punktzahl jeweils leicht verbessern. Der Grossteil der Änderungen geht laut der Mitteilung der Credit Suisse zum Ranking auf Veränderungen in der Steuerpolitik zurück.

Die Credit Suisse bewertet auch die Standortqualität der einzelnen Wirtschaftsregionen. Dabei erreicht die Stadt Zürich mit 3,28 Punkten den ersten Platz der 110 bewerteten Regionen, gefolgt von der Lorzenebene/Ennetsee in Zug mit 2,67 Punkten, Basel-Stadt mit 2,00 Punkten und dem Glattal mit 1,98 Punkten.

Die Credit Suisse analysiert für ihr Ranking seit 1997 unter anderem die Steuerbelastung, die Verfügbarkeit von Fachkräften sowie die Erreichbarkeit der Bevölkerung, der Beschäftigten und von Flughäfen.